Archiv für Februar 2008

24
Feb
08

Schwelgerischer Brit-TheVerve-Coldplay-Piano-Rock aus den USA

Die Band Melee dürfte mit ihrem Song „Built to last“ so manches Indie-Herz erfreuen, manch anderen angesichts der schmalzigen Produktion jedoch auf vergrätzen. So wird es sicherlich in den kommenden Wochen und Monaten interessant ein, zu beobachten, wie dieses lupenreine Pop-Stück aufgenommen wird, sowohl von den gemeinen Pop-Fans als auch von den Freunden unabhängiger, kommerzieller Musik. Erscheinen soll der Song im März, und sicherlich auch den einen oder anderen Liebhaber James Blunts in Entzücken geraten lassen.

24
Feb
08

M.I.A sollte man nicht verpassen – fast ist es zu spät!

Da das Album Kala von M.I.A bereits seit dem Spätsommer bekannt ist, ist es höchste Zeit, sich mit der in London geborenen Mathangi Arulpragasam zu beschäftigen. Der Song „Paper Planes“ klingt, oberflächlich betrachtet, wie eine Kreuzung aus Nelly Furtado und Neneh Cherry. Da kann man sich gut vorstellen, dass die junge M.I.A (Kurzform für „Missing In Action“) auch hierzulande den Dancefloor wackeln lasswn könnte – zumindest in the Mix – wenn man sie nur ließe!

23
Feb
08

The Coral – Lieder ohne Höhepunkte…trotzdem gut!

The Coral ist ein Garant für Ohrwurmsongs, die dahin plätschern, um dennoch den geneigten Hörer fesseln zu können. Dieses Kunststück gelingt der Band wieder mit ihrem neuen Stück „Put the sun back“. Dominierend ist hier die tolle Gitarre, die in Verbindung mit dem getragenen Gesang von James Skelly den Soundtrack für ein flockiges Road-Movie liefern könnte, alternativ auch für den Soundtrack deines Frühlings, Sommers …. Wie es der Titel bereits verrät, ist der Song keineswegs strahlend voller Freude, eher melancholisch, eine Rückschau auf auf eine verlorene Liebe – wie so oft! Nichts wirklich Neues also, aber doch schön vorgetragen!

14
Feb
08

Pop-Göre auf dem Psycho-Trip

Keine Sorge, in diesem Fall ist mitnichten von Britney Spears die Rede, sondern vielmehr von Ashlee Simpson, der kleinen Schwester von Jessica Simpson. Während letztere die Welt mit unsinnigen, weil grässlichen Liedern „beglückt“, muss man doch zugeben, dass das jüngere, hübschere Schwesterchen durchaus mir rockigigem, diesmal PSYCHOdelischem Pop überzeugen kann. Irgendwo zwischen Kylie Minogue und Gwen Stefanie verhaftet, ist dies der erste , echte Pop-Song des Jahres, der in Kürze die Charts dominieren dürfte. Auch wenn dahinter wieder eine Menge Kalkül und Plastik steckt, ist „Outta my head“ recht nett anzhören, obschon die Gefahr durchaus hörbar ist, dass der Nerv-Faktor schnell erreicht sein könnte. Diese potentielle Kurzweiligkeit soll jedoch nicht das kurze Vergnügen mit diesem Stückschen Musik schmälern, zu dem ein wahrhaft gutes Vido gedreht wurde…nicht wahr, Herr Freud?

10
Feb
08

Lightspeed Champion

Lightspeed Champion ist in der Big List des NME vertreten, heißt, dass er zu den voraussichtlichen Top Stars in UK zählt. Da die Redaktion der bekannten Zeitschrift aus UK ja oftmals gar nicht soo falsch liegt, sollte man sich diese charismatische Erscheinung nicht bloß einmal anschauen, sondern sich etwa die Single zu dem bereits erschienenden Albums „Falling Off the Lavender Bridge“ wenigstens einmal anhören. Diese trägt den Titel „Tell Me What It’s Worth“, und ist ein sehr fluffiges Gitarrenstück, das unter die Haut geht.

08
Feb
08

Alternativer Rock aus Deutschland

Sehr selten kaufe ich wohl deshalb deutschsprachige Musik, weil es zu oft langweiliger Hip Hop, tausend Mal gehörter Rock der üblichen Verdächtigen ist, oder Hallbgares so manchen „Wir sind Helden“-Klons. Mit P:LOT gestaltet sich die Sache jedoch anders; diese Band bewegt sich zwischen – na ja – Radiohead, Muse und Coldplay, produzieren also elegischen Alternative Rock (nennen wie es mal so), nur eben unter Einsatz der deutschen Sprache. Um sich einen Eindruck von der Platte „Mein Name ist“ zu machen, gestattet sich eine Besuch auf der MySpace Seite der Band. Da bleibt mir nur, P:LOT den Erfolg zu wünschen, den sie mit dem Album auch wirklich verdient haben!

01
Feb
08

„These New Puritans“ – Treibender Sound & ein Video, das unter die Haut geht

Entlehnt wurde der Titel einem Song von „The Fall“. Der Sound der Band aus Southend, UK steht ganz im Zeichen der Shoegazing-Tradition, so dass „These New Puritans“ britischen Rock mit noisigen Elektronik-Elementen verknüpfen. Der Song „Elvis“ ist dennoch recht eingängig geraten, besitzt einen treibenden Beat, der abswechselnd von Sprech- und echtem Gesang durchzogen ist. Das geniale Video tut das Übrige, um dieses club-taugliche Stück zusätzlich zu pushen. Sehr zu empfehlen!